Werkstattaufträge. Ein Auftrag ist hier ein Datensatz und kein Wegwerf-Ausdruck: Arbeits-, Teile- und Fremdleistungspositionen, ein Stundensatz am Auftrag, Kopfsummen ausschließlich aus den Positionen gerechnet, und ein Weg vom Entwurf über die Beauftragung bis zur Abrechnung. Wer eine eigene Kfz-Werkstatt betreibt, muss Jahre später beantworten können, was an einem Fahrzeug gemacht wurde und was es gekostet hat — das geht nur, wenn der Arbeitstext gespeichert wird. Der Ausdruck ist deshalb eine Darstellung des Auftrags, nicht ein zweites Papier daneben. Zurück von „fertig“ auf „in Arbeit“ ist erlaubt, weil Werkstätten nach der Fertigmeldung den nächsten Mangel finden; aus einer Abrechnung führt kein Weg zurück.
Werkstatt- und Fahrzeugtermine. Ein Termin ist eine eigene Zeile mit Betreff, Ort, Auftragsnummer, Kostenstelle, Km-Paar — und optionalem Fahrer. Ein Wagen, der drei Tage in der Werkstatt steht, gehört in diesen Tagen niemandem; ihn über eine erfundene Fahrerbuchung zu blocken hieße, Fiktion in die Dispositionsdaten zu schreiben. Buchungen und Wartungserinnerungen bleiben als Überlagerung im Kalender sichtbar, aber nur lesend.
Die Fahrerakte ist ein eigener Stammsatz. Bisher war ein Fahrer der Schatten eines Benutzerkontos — die Zeile entstand, wenn jemand die Fahrer-Rolle bekam. Ein Fuhrpark braucht das Umgekehrte: Die Person ist der Stammsatz, der Portalzugang ein optionales Extra, das viele Fahrer nie bekommen. Deshalb gibt es jetzt Fahrer ohne eigenes Postfach (mehrere teilen sich das Sammelpostfach der Standortleitung — beim Speichern ist das ein Hinweis, keine Ablehnung), Fremdfahrer eines Subunternehmers mit ihrer Firma, eine dokumentierte Sperre mit Datum, Grund und Person, die überall greift, wo ein Fahrer ausgewählt wird, und einen CSV-Import über die Personalnummer mit Testlauf vor der Übernahme. Die Personalnummer ist damit auch der Anmeldename für Fahrer ohne E-Mail-Adresse.
Auswertungen mit einer gemeinsamen Exportschicht. Ein Berichts-Hub listet jede Auswertung des Produkts — auch die, die anderen Modulen gehören — und mehr als zwanzig davon sind neu: Laufleistung, Kosten je Fahrzeug, Verbrauch pro Kilometer, Standortkosten, Leasingkosten und -vorschau, CO₂-Emissionen und Jahresbilanz, Fahrzeug- und Fahrerbestände, Vertragsübersicht, Kostenverteilung, Wirtschaftlichkeit, Reifenstatus, Schadensregister. Alle rendern dieselbe Tabelle, aus der auch der Export gebaut wird: Eine Spalte, die dazukommt, steht danach in Grid, CSV, Excel und PDF — nach einer einzigen Änderung. Exportiert wird auf dem Server und damit jede Zeile des Filters, nicht die sichtbare Seite des Grids.
Tankkarten-Import mit Prüfregeln und Freigabe. Der Import hatte bisher überhaupt keine Oberfläche, und beim Verbuchen ging jede Zeile durch, für die kein Fahrzeug gefunden wurde — als Beleg ohne Fahrzeug, ohne Warnung, während der Lauf Erfolg meldete. Jetzt gibt es die Oberfläche, eine konfigurierbare Prüfregel-Engine mit derselben Abstufung wie die Belegregeln (aus, Hinweis, Warnung, blockierend) und eine Freigabe-Warteschlange: Eine gehaltene Zeile wird nicht gebucht, und jede Entscheidung — annehmen wie ablehnen — verlangt eine Begründung und bleibt im Protokoll. Ab Werk ist genau eine Regel aktiv: die, die eine Zeile ohne Fahrzeug anhält. Dateien holt das System auf Wunsch selbst ab, aus einem Postfach oder von einem FTP-Konto, je Mandant getrennt.
Standortbezogene Datensicht. Ein Sachbearbeiter an einem Betriebshof sieht die Datensätze der anderen Betriebshöfe nicht mehr. Die Grenze sitzt an der Zeile und nicht am Menü: Listen filtern still, ein direkt aufgerufener fremder Datensatz wird abgewiesen, und die Zahl neben einer Liste zählt dasselbe wie die Liste, die sie öffnet. Sie ist ab Werk aus — eine Installation mit einem Standort merkt nichts davon. Ist sie an, gilt sie auch für Administratoren: Eine stille Ausnahme ließe sich nicht prüfen, und ein Bauhofleiter mit Adminrechten soll auf seinen Bauhof beschränkt bleiben. Ausgenommen bleiben die Verwaltungsoberflächen, über die sich ein ausgesperrter Administrator die Standorte wieder zuweist.
Prüfintervalle als Regelwerk. HU, §57a und MFK unterscheiden sich nicht nur im Namen, sondern in der Staffel: Deutschland prüft nach 36 Monaten und dann alle 24, die Schweiz nach 4, dann 3, dann alle 2 Jahre, und Österreich stellt zum 1. Januar 2027 von 3-2-1 auf 4-2-2-2-1 um — maßgeblich ist der Tag der Erstzulassung. Diese Staffeln werden mitgeliefert, sind bearbeitbar und lassen sich je Bauart verfeinern. Gerechnet wird ein Vorschlag: Er steht neben dem eingetragenen Termin und wird durch einen Klick übernommen, nie im Hintergrund. Dazu die UVV-Prüfung getrennt nach Fahrgestell und elektrischer Anlage (DGUV V70), die drei ATP-Prüfungen für Kühlfahrzeuge und die Gasanlagenprüfung.
Betriebsstunden und Starts als Zählwerke. Ein Kommunalfahrzeug wird nicht nach Kilometern gewartet, sondern nach Betriebsstunden. Am Fahrzeug lassen sich deshalb zwei Stundenzähler und ein Startzähler aktivieren, Wartungsintervalle dürfen daran hängen, und eine Stundenzeile erscheint in der Terminliste nur, wenn der Zähler auch aktiviert ist — sonst füllt ein verirrtes Intervall die Liste. Wird ein Zähler getauscht, führt ein eigener Vorgang Ausbau- und Einbaustand zusammen und zeigt die Gesamtlaufleistung nach dem Tausch: Die Zahl, die sich dabei nicht bewegen darf, steht vor dem Bestätigen auf dem Bildschirm.
Vertragsmodell und Leasing-Rückgabe. Ein Fahrzeug trägt jetzt Verträge mit Typ — Finanzierungs-, Kilometer-, Technikleasing, Miete, Service und weitere —, Kilometerkonditionen sowie Kalkulations- und Kündigungsblock, statt eines einzelnen Leasing-Datensatzes. Darauf setzt das Rückgabe-Cockpit auf: Es bewertet Mehr- und Minderkilometer in Euro, mit der Freigrenze auf beiden Seiten und dem Erstattungsdeckel, und sagt dazu, wie belastbar die Hochrechnung ist. Fehlt ein €/km-Satz, steht dort „Satz fehlt“ statt einer Null, die wie ein Ergebnis aussieht.
Fahrdienstauftrag. Für Fuhrparks mit eigenem Fahrdienst: ein strukturiertes Auftragsformular am Fahrantrag mit Fachbereich, Startort, Reisezweck, Ansprechpartner samt Raum, Abfahrts-, Termin- und Rückkehrzeit, Mitfahrern und Ankreuzoptionen für die Bemerkung. Die Kataloge pflegt der Mandant selbst, und jede Feldbeschriftung lässt sich mandantenweit umbenennen, in Deutsch und Englisch. Adressiert wird eine Beschriftung über den Namen des Feldes, nicht über seine Position im Formular — sonst vertauscht ein umsortiertes Formular lautlos die Beschriftungen. Eine geleerte Beschriftung ist der Weg zurück zum Standard. Ab Werk aus.
Strafmandate in der Sachbearbeitung: ein Anschreiben an Behörde oder Fahrer, im Editor bearbeitbar, am Fall gespeichert und druckbar; ein Behörden-Katalog mit Aktenzeichen-Muster und Bankverbindung; ein Vergehen-Katalog, der Regelsatz, Punkte und Fahrverbotsmonate vorbelegt. Mandate lassen sich jetzt bearbeiten und mit Pflichtbegründung löschen — als Soft-Delete, damit Zahlungen, Fristen und Prüfpfad die Korrektur eines Fehlers überleben
Schadensfälle sind bearbeitbar. Das Änderungsformular existierte und war von nirgends erreichbar. Dazu Werkstattdaten mit Ausfallzeit, Unfallkennzeichen, Unfallaufnahme mit Beteiligten und Zeugen, Reparaturfreigabe, SF-Klassen, pflegbare Versicherer-Stammdaten und eine Versionshistorie je Police
Generischer Beleg-CSV-Import mit Vorschau, Zeilenprüfung vor dem Buchen und einem Storno, das nur löscht, was seit dem Import unverändert geblieben ist. Dazu Belegstapel, Umbuchen mit Begründung, ein Kostenarten-Katalog je Mandant, Gemeinkosten als eigenes Kennzeichen und Reisekosten
Mandantenweite Dokumentensuche über alle Zuordnungsarten hinweg, mit Titel, Dokumenttyp, Aktenzeichen, Dateidatum und Wiedervorlage am Dokument; E-Mails mit Anhang direkt aus einer Akte heraus, mit Verlauf am Datensatz
Kraftstoff- und Motorarten je Mandant: Ein Fuhrpark ohne Wasserstoff blendet den Eintrag bei sich aus, ohne dass sich für andere Mandanten der Installation etwas ändert — und das Löschen der eigenen Zeile stellt den ausgelieferten Eintrag wieder her
Vier Korrekturen, die dabei aufgefallen sind: Die Fristen eines Strafmandats rechneten ab dem Tatdatum statt ab der Zustellung — bei einem vier Wochen später zugestellten Bescheid war jede Frist um diese vier Wochen zu früh. Drei Ampel-Schwellen (Dashboard 30 Tage, Fahrzeug-Chip 14, Kopfzeile 60) beurteilten dasselbe Fahrzeug gleichzeitig unterschiedlich; es gilt jetzt überall dieselbe Definition und dasselbe Fenster. Der Kennzeichenwechsel umging die Dublettenprüfung, obwohl der Tankkarten-Import nach Kennzeichen zuordnet. Und der Schreibschutz ausgemusterter Fahrzeuge wirkte nur in der Oberfläche — die Schnittstelle nahm jede Änderung an
Keine neuen Lizenzmerkmale. Alles Neue gehört zur Basis oder fällt unter ein Modul, das es schon gab; die Datenbankänderungen sind additiv und mit Vorgabewerten versehen, die das bisherige Verhalten wiedergeben
Das Demo-System füllt die neuen Stammdaten mit: Standorte an Fahrzeugen und Fahrern, Fahrzeugarten inklusive Kühlaufbauten, Vertrags-, Kauf- und Steuerdaten